Erfolgreiche Karrieren werden kreativ gestaltet und dynamisch geplant. Sie sind ein Designprodukt: Unnachahmbar, schillernd, wertvoll! Jasmin Döhling-Wölm
Erfolgreiche Karrieren werden kreativ gestaltet und dynamisch geplant. Sie sind ein Designprodukt: Unnachahmbar, schillernd, wertvoll!Jasmin Döhling-Wölm

KW 27

 

MONTAG

02.07.2018

DIENSTAG

03.07.2018

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04.07.2018

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KW 28

 

MONTAG

09.07.2018

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10.07.2018

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KW 29

 

MONTAG

16.07.2018

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18.07.2018

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20.07.2018

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KEYNOTE 2017

Konten, Konzepte und Kontakte | Karrierestrategien moderner Führungsfrauen

 

In der Gestaltung von Karriereprozessen und Karrieredesigns geht es um mehr als Aufstiegswillen. Es geht um finanzielle und emotionale Konten, Strategien und echte Lebenskonzepte und um helfende Hände.
Wer zudem unter den weiblichen Fach- und Führungskräften persönlichen Erfolg realisieren möchte und sich nicht von den strukturellen Barrieren entmutigen lassen will, braucht vor allem drei Dinge:

Pioniergeist, Siegerwillen und Karrierewissen.

 

Darum geht es in dieser häufig angefragten Keynote der Coach Jasmin Döhling-Wölm, aus der Sie hier eine Auswahl von begleitenden Visualierungen der Coachingrede sehen.

 

KARRIEREKUNST KOAN

Weniger ist mehr! Aber wovon?

Und wenn wir davon dann wieder mehr haben, wollen wir dann wieder weniger?

 

Ein Teufelskreis der Wünsche... ;). Nehmen Sie sich mal kurz aus dem Rummel raus und gönnen Sie sich unser 60-Seconds-Minicoaching, um die Basis zu behalten.

Wir nehmen die Herausforderung an!
 
Von Rechnen über Geometrie bis Logik: Die männlichen Mitschüler sind in Mathematik besser als die Schülerinnen.
Laut den Machern der Studie ist das Interesse der Jungen und Mädchen am Fach Mathematik vergleichbar, die Motivation hat demnach keinen großen Einfluss auf die Leistung. Allerdings gebe die Untersuchung Hinweise darauf, dass Mädchen ihre mathematischen Kompetenzen niedriger einschätzten als gleich kompetente Jungs.
 
Und Bremen liegt im Bundesvergleich auf dem letzten Platz?
Das können wir so nicht stehen lassen und antworten mit den Prof. Girls: 'Mit Mädchen muss man rechnen!

Digitale Muttermilch nur rationiert zu haben! Zwei Seiten einer Medaille: Geschlechtergerechte MINT-Fachkräfterekrutierung und Digitalisierungsquoten

von Jasmin Döhling-Wölm, 20.11.2017, MINT-Botschafterin

 

Der Zusammenhang zwischen der Qualität von Infrastruktur, Unternehmensstruktur und Personalstruktur ist weithin akzeptiert. Will eine regionale Wirtschaftsförderung die Ansiedlung eines Logistikunternehmens vorantreiben, so wird die Straße da sein müssen, bevor das Unternehmen kommt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegebenenfalls mit dem Helikopter auf dem firmeneigenen Landeplatz einzufliegen, würden sich wohl nur die spezialisiertesten und finanzstärksten Unternehmen als Lösung ausdenken, um dann den Straßenbau von der Keimzelle der Expertise aus in die Fläche voranzutreiben und zu hoffen, dass ihnen irgendwer, irgendwann, irgendwo mit dem Straßenbau entgegenkommt.

 

Strategisches Investment in die Zukunft anstelle von Hauruckerschließung aus Notlagen heraus ist das ökonomische Konzept kluger regionaler und lokaler Akteure. 

Im Zuge der Digitalisierung lässt aber die Bundesweitsicht zu wünschen übrig.

 

Es wird immer wieder in Tagespresse und relevanter Bildungsforschung betont, dass die jetzt an den Arbeitsmarkt drängende Generation mit digitalen Kommunikations- und Arbeitsformen souverän umginge, da sie ja mit der digitalen Muttermilch aufgewachsen sei.

Angesichts der Digitalisierungsquoten und Verteilungsmuster (vgl. MINT-Herbstreport 2017, Institut der Deutschen Wirtschaft, S. 45) dieser angeblich ubiquitären, überall verfügbaren, Ressource, wirkt diese Betonung jedoch eher wie Propaganda oder das sich selbst Mut machende Pfeifen im Walde. 

Überall vorhanden ist der Zugang zu digitalen Strukturen keineswegs (vgl. auch 'Der Osten entwickelt sich zur Talentewüste` WELT vom 17.11.2017). Und damit ist auch der Zugang zu digitalen Kulturen und Teilhabe keineswegs für die gesamte Nachwuchsgeneration möglich.

 

Die regionale und soziale Herkunft spielen damit eine erheblich Rolle, was die beruflichen Ein- und Aufstiegschancen nicht nur in MINT-Berufen betrifft. 

Die Verteilungsmuster der digitalen Ressourcen gemäß des Herbst-Reportes zeigen eindeutig, dass die Muttermilch der Digital Natives ausgesprochen ungleich verteilt ist. Einige müssen mit Überlebensrationen auskommen während andere den Wert der Milch erst bemerken, wenn es großräumige Stromausfälle oder extraterrestrische Satellitensignalstörungen gibt.

Digitale Zugangsmöglichkeiten als Bildungsinvestment in die Fläche zu bringen, heißt damit auch, soziale Gerechtigkeit durch Arbeitsmarktoptionen voranzutreiben.

 

Besonders unter dem Geschlechteraspekt und der Berufswahlentscheidungen von Mädchen und Jungen muss die voranschreitende Digitalisierung auch ein zentraler Förderfokus für den weiblichen MINT-Nachwuchs sein.

 

Um es auf einige sehr kurze Wirkungszusammenhänge zu bringen, kann man es wie folgt formulieren: ‚Umgang mit’ erzeugt im besten Falle ‚Wissen wie’ und kann dadurch Kompetenzbildung schaffen. Die Kompetenzbildung wiederum schafft Optionen am Arbeitsmarkt. Optionen zu haben, heißt aber noch nicht, Zugang zu haben. Um die Ungleichheit der Nutzung der Zugänge (z. B. sichtbar an geringeren Eingangsquoten von weiblichen Fachkräften in Führungspositionen oder an geringeren Quoten in finanziell attraktiven MINT-Berufen) bei gleichen Optionen abzuschaffen, wirkt das Bundesgleichstellungsgesetz, kurz BGleiG, als Korrektiv. Zumindest was den juristischen Anspruch angeht. Die Durchsetzung des Rechtes muss jede für sich aktiv einfordern, wenn es hart auf hart geht.

 

Digitalisierung in Verbindung mit effektiven Gleichstellungsaktivitäten schafft für MINT-Mädchen und MINT-Frauen eine ernährende Zukunft. Denn digitale Muttermilch für alle Digital Natives muss ja wohl drin sein in Deutschland.

Online-Neujahrescoaching | Seit dem 10. Januar setzen wir gemeinsam Ziele um!

 

Für nur 65,50 Euro (inkl. MwSt.) fünf Wochen das eigene Potential entfalten mit dem Online-Neujahrescoaching von karrierekunst und Neujahrsabsichten in die Tat umsetzen?

 

Neujahrsabsichtserklärungen kennen wir alle. Viele dieser guten Vorsätze bleiben jedoch auf der Strecke, wenn der Alltag mit seinen übermächtigen Routinen zurück ist.

Und etliche unserer Coachees fragten uns, ob wir nicht unseren Digitalen Adventskalender ‚erweitern’ könnten.

 

Wir bei karrierekunst haben nun eine Lösung anzubieten: Unser Online-Neujahres-Coaching.

 

Wie es funktioniert?

Über 5 Wochen erhalten Sie jede Woche von Mittwoch bis Dienstag Coachingimpulse, um Ihr Neujahrsvorhaben in die Tat umzusetzen. Der Dienstag ist jeweils der Abschluss eines Basisthemas und Sie können mir eine Zusammenfassung Ihrer Erfahrungen auf einem Reflexionsbogen zusenden.

Sie erhalten dann ein kurzes, persönliches und schriftliches Feedback wöchentlich zu Ihrer Reflexion mit Hinweisen für das weitere Vorgehen.

Thomas Sattelberger stellt die Gretchenfrage für Führungskräfte

Der Umgang mit Veränderungen der Arbeitswelt sind für Personal- und Organisationsentwickler_innen tägliches Geschäft. Daher könnte man meinen, es gibt dazu nicht wirklich etwas Neues zu sagen sondern einfach nur endlich zu handeln.

Die Trägheit der Masse einer etablierten Institution ist im Entwicklungs- und Anpassungsprozess ebenso ein bekanntes Phänomen, Beispiele der Machtstabilität im regionalen und sektoralen Strukturwandel gibt es genug, wie auch die Aufforderung nach Antizipation von Kompetenzbildung. Proaktiv statt Reaktiv. Prophylaktisch anstelle von kurativ. Strategisch UND operativ.

 

Zwar ist das alles schon lange mehrfach gesagt und bekannt. Aber Thomas Sattelberger nutzt wie immer alles Bekannte und vebindet es mit Neuem.

Und er schafft es, jenseits eines Angstszenarios, ideologische Propagandarhetorik aufzudecken zwischen den Polen vermeintlicher Wirtschaftszwänge personalabbauender Gewinnmaximierung und angeblich heilsbringender Aussteuerung aus der Arbeitsteilhabe ohne auf dem Parkett auszurutschen. Er tänzelt sich taktvoll und kraftvoll zu der stets zentralen Gretchenfrage für Führungskräfte: Wie stehen Sie zur Ethik?

 

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